Ja, das ehemalige Hotel Nikko Düsseldorf heißt heute Clayton Hotel Düsseldorf. Das Haus öffnete 1978 als deutsch‑japanisches Gemeinschaftsprojekt und liegt im Herzen von Little Tokyo, dem japanischen Viertel Düsseldorfs. Seit Dezember 2022 wird es von der irischen Dalata Hotel Group unter der Marke Clayton betrieben. Clayton Hotels dokumentiert die Eröffnung 1978 und die japanische Wurzel des Hauses.

Zuletzt geprüft: 2026-06-24

Früherer Name: Hotel Nikko Düsseldorf · Aktueller Name: Clayton Hotel Düsseldorf · Eröffnungsjahr: 1978 · Zimmeranzahl: 393 · Lage: Little Tokyo, Stadtmitte, Düsseldorf · Hotelgruppe: Dalata Hotel Group

So haben wir recherchiert

Stand: Juni 2025.

Quellenarten: Offizielle Hotel‑Webseite, Wikipedia, neutrales Bewertungsportal (Tripadvisor), Fachmedien (Hotelier.de, Tophotel.de), Regionalzeitungen (Rheinische Post, Antenne Düsseldorf) sowie die Projektbeschreibung des Eigentümers Art‑Invest Real Estate.

Einschränkungen: Kein persönlicher Besuch vor Ort, kein Interview mit Hotelpersonal, keine unabhängige Preisrecherche.

Hotel Nikko Düsseldorf – die wichtigsten Fakten

1 Eröffnungsjahr
  • 1978 – mehr als 45 Jahre Hotelgeschichte am Standort (Clayton Hotels)
2 Kapazität
  • 393 Gästezimmer und Suiten, alle Nichtraucher (Art‑Invest Real Estate)
3 Lage
  • Im Zentrum von Little Tokyo, dem japanischen Viertel Düsseldorfs (GCB German Convention Bureau)
4 Eigentümer
  • Dalata Hotelgruppe (Irland) – größte Hotelbetreiberin Irlands (Hotelier.de)
Merkmal Details
Früherer NameHotel Nikko Düsseldorf
Aktueller NameClayton Hotel Düsseldorf
Eröffnungsjahr1978
Zimmeranzahl393
LageLittle Tokyo, Stadtmitte, Düsseldorf
HotelgruppeDalata Hotel Group
Bewertungen (Quelle)Tripadvisor: 4.0 von 5 (Stand 2025)

Ist das Clayton Hotel Düsseldorf das Hotel Nikko Düsseldorf?

Ja, es handelt sich um dasselbe Gebäude an der Immermannstraße 41. Das Hotel firmierte ab seiner Eröffnung 1978 als Hotel Nikko Düsseldorf unter der Lizenz von Nikko Hotels International (ehemals JAL Hotels International Group). Wikipedia bestätigt die Zugehörigkeit zur japanischen Marke bis 2022.

Am 5. Dezember 2022 gab der neue Betreiber Dalata die Umbenennung in Clayton Hotel Düsseldorf bekannt, wie die regionale Antenne Düsseldorf berichtete. Antenne Düsseldorf zitiert Dalata mit der Absicht, das japanische Konzept weitgehend beizubehalten.

Warum wurde das Hotel umbenannt?

Der Eigentümerwechsel war der Auslöser. Die Art‑Invest Real Estate hatte das Gebäude bereits 2016 erworben und suchte einen langfristigen Betreiber. Hotelier.de berichtet, dass Dalata im Februar 2022 den Betrieb übernahm und einen 20‑jährigen Mietvertrag abschloss. Die Nikko-Lizenz endete damit, das Haus wurde unter der eigenen Clayton‑Marke neu positioniert.

Wann erfolgte die Umbenennung?

Der offizielle Markenwechsel fand am 5. Dezember 2022 statt. Die Rheinische Post bezeichnete das Nikko zuvor als „kulturelle Institution“. Seither firmiert das Hotel als Clayton Hotel Düsseldorf City Centre.

Die Quintessenz: Das Gebäude und das japanisch geprägte Ambiente blieben erhalten, nur der Name und der Betreiber wechselten.

Wem gehört das Hotel Nikko?

Das Hotel gehört heute der Art‑Invest Real Estate, einer deutschen Immobiliengesellschaft, die das Deutsch‑Japanische Center inklusive Hotel im vierten Quartal 2016 erwarb. Die Projektbeschreibung von Art‑Invest (Art‑Invest Real Estate) listet das Clayton Hotel als erfolgreiches Wertsteigerungsprojekt.

Betreiber ist die Dalata Hotel Group plc, Irlands größter Hotelbetreiber. Sie mietet das Haus für 20 Jahre und zahlt eine Kombination aus garantierter Festmiete und umsatzbasierter variabler Miete, wie Hotelier.de detailliert.

Wer ist die Dalata Hotelgruppe?

Dalata betreibt in Irland und Großbritannien rund 50 Hotels der Marken Clayton und Maldron. Das Düsseldorfer Haus ist das erste Clayton‑Hotel in Deutschland, so Hotelier.de. Die Gruppe ist an der Londoner Börse notiert.

Gehört Bill Gates das Hotel?

Nein. Bill Gates besitzt über seine Investmentgesellschaft Cascade Investment eine Beteiligung an der Four‑Seasons‑Kette, nicht aber am ehemaligen Nikko in Düsseldorf. Diese Verwechslung entsteht möglicherweise durch die gleichzeitige Suche nach „teuerstem Hotel Düsseldorf“, das Four Seasons ist.

Das Fazit: Eigentümer ist Art‑Invest (Deutschland), Betreiber Dalata (Irland) – eine rein europäische Konstellation.

Wie heißt das asiatische Viertel in Düsseldorf?

Das Viertel rund um die Immermannstraße wird Little Tokyo oder Japantown genannt. Es beherbergt die größte japanische Gemeinde Deutschlands mit zahlreichen Restaurants, Supermärkten und kulturellen Einrichtungen. HolidayCheck beschreibt die Lage mitten in dieser Community.

Was ist Little Tokyo?

Little Tokyo entstand ab den 1970er‑Jahren rund um das Deutsch‑Japanische Center, das von 1972 bis 1978 erbaut wurde. Wikipedia erklärt, dass das Center als Symbol der deutsch‑japanischen Wirtschaftsbeziehungen konzipiert wurde. Im Innenhof erinnern Gedenktafeln an den Düsseldorfer Kaufmann Louis Kniffler, einen Pionier der deutsch‑japanischen Beziehungen.

Welche japanischen Restaurants gibt es in der Nähe?

Direkt im Deutsch‑Japanischen Center und in den umliegenden Straßen finden sich Restaurants wie Nagaya, das traditionelle japanische Gerichte serviert, sowie Takumi, bekannt für Ramen. Das Hotel selbst unterhält ein japanisches Restaurant in der 11. Etage.

Die Quintessenz: Die Lage in Little Tokyo ist der Grund, warum das ehemalige Nikko als japanisches Hotel wahrgenommen wurde – auch nach dem Rebranding bleibt das Umfeld japanisch geprägt.

Chronologie: Vom Nikko zum Clayton

  • 1972–1978 – Bau des Deutsch‑Japanischen Centers an der Immermannstraße.
  • 1978 – Eröffnung des Hotel Nikko Düsseldorf.
  • 2009 – Erweiterung mit neuem Flügel und Executive‑Zimmern.
  • 2013 – Sanierung von Spa‑ und Konferenzbereichen.
  • 4. Quartal 2016 – Art‑Invest Real Estate erwirbt das Deutsch‑Japanische Center.
  • 2016–2018 – Umfassende Renovierung von 220 Zimmern, Lobby, Restaurants und Spa.
  • Februar 2022 – Dalata übernimmt den Betrieb, Mietvertrag über 20 Jahre.
  • 5. Dezember 2022 – Offizielle Umbenennung in Clayton Hotel Düsseldorf.
  • Januar 2023 – Art‑Invest kommuniziert das Rebranding als Abschluss der Wertsteigerung.

Lage und Anreise

Das Hotel liegt an der Immermannstraße 41, 40210 Düsseldorf, im Stadtteil Stadtmitte. Es befindet sich zwischen Hauptbahnhof (500 m Fußweg) und Königsallee (10 Minuten zu Fuß). Die Adresse ist durch das GCB German Convention Bureau dokumentiert. Bis zum Flughafen Düsseldorf sind es etwa 7 km, die S‑Bahn S11 fährt direkt vom Hauptbahnhof.

Einordnung im Düsseldorfer Hotelmarkt

Das ehemalige Nikko war mit 393 Zimmern das größte Hotel in der Innenstadt. Es konkurrierte vor allem mit Häusern der gehobenen Mittelklasse. Während das Four‑Seasons‑Hotel Düsseldorf (Eigentum von Cascade Investment, nicht von Bill Gates persönlich) als Luxushaus gilt, positionierte sich das Nikko als First Class Superior (laut HolidayCheck). Durch die Übernahme durch Dalata soll die Marke Clayton vor allem britische Geschäftsreisende anziehen, wie Antenne Düsseldorf vermutet.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Zimmer hat das Hotel Nikko Düsseldorf?

Es verfügt über 393 Gästezimmer und Suiten, alle Nichtraucher. Diese Zahl wird von Art‑Invest Real Estate in der Projektbeschreibung bestätigt. (Quelle)

Ist das Hotel Nikko Düsseldorf heute noch in Betrieb?

Ja, unter dem Namen Clayton Hotel Düsseldorf City Centre. Es wurde am 5. Dezember 2022 umbenannt, ist aber durchgehend geöffnet. (Quelle)

Wann wurde das Hotel Nikko Düsseldorf eröffnet?

Es öffnete 1978 seine Türen – zusammen mit dem Deutsch‑Japanischen Center. (Quelle)

Welche Bewertung hat das Clayton Hotel Düsseldorf auf Tripadvisor?

Laut Tripadvisor (Stand Juni 2025) erhält das Hotel 4,0 von 5 Sternen. Gäste loben häufig die zentrale Lage und die japanische Atmosphäre.

Gibt es im Hotel ein japanisches Restaurant?

Ja, das Haus führt ein japanisches Restaurant in der 11. Etage mit Bar und Panoramablick. Die Renovierung 2016–2018 modernisierte diesen Bereich. (Quelle)

Hinweis: Das Deutsch‑Japanische Center, in dem das Hotel liegt, wurde von der deutschen Trägergesellschaft gemeinsam mit dem japanischen Handelshaus Marubeni (75 % Stammkapital) errichtet. Diese enge Verflechtung prägte die japanische Identität des Hauses von Anfang an.

Tipp: Der Innenhof des Centers ist öffentlich zugänglich und zeigt Gedenktafeln für Louis Kniffler, den ersten preußischen Konsul in Japan – ein kleines Stück Geschichte direkt vor der Hoteltür.

„Das Nikko wurde als Herzstück des Deutsch‑Japanischen Centers 1978 eröffnet.“

Rheinische Post, Regionalzeitung Düsseldorf – Quelle

„Es gibt ein großes japanisches Hotel in Düsseldorf – und das heißt Nikko. Dieser Satz hatte mehr als 40 Jahre Bestand.“

Rheinische Post – Quelle

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Quellenangaben